Ukraine-Hilfe

ACHTUNG! Neue Telefon-Nummer: 03521-72806-700

Aris Messinis, Agence France-Presse, Alles verloren. Yevghen Zbormyrsky wischte sich am Freitag seine Tränen weg, als sein ausgebombtes Haus in Irpen bei Kiew hinter ihm in Flammen aufging.
Aris Messinis, Agence France-Presse, Alles verloren. Yevghen Zbormyrsky wischte sich am Freitag seine Tränen weg, als sein ausgebombtes Haus in Irpen bei Kiew hinter ihm in Flammen aufging.
Aris Messinis, Agence France-Presse: Alles verloren.

Anfang 2022 hatte das russische Regime entlang der ukrainischen Grenze in Weißrußland und Russland enorme Truppenmengen konzentriert. Bis zum 23. Februar 2022 tischten sowohl der russische Machthaber Putin als auch sein Außenminister Lawrow der Weltöffentlichkeit die Lüge auf, es handele sich lediglich um Truppenübungen.

Am 24. Februar 2022 fielen russische Truppen dann ohne Vorwarnung in der Ukraine ein. Der Versuch, im Handstreich die Hauptstadt Kiew zu besetzen, scheiterte jedoch am erbitterten Widerstand der Ukrainer und dem Unvermögen des russischen Militärs. Aktuell konzentrieren sich die militärischen Aktivitäten der russischen Invasoren darauf, Territorium der Ukraine im Osten und Süden zu erobern und unter Kontrolle zu bringen.

Die russische Kriegsführung ist gekennzeichnet durch:

  • den massiven Beschuß ukrainischer Städte,
  • die gezielte Vernichtung von Leben der Zivilbevölkerung,
  • gezielte Angriffe auf Schulen, Krankenhäuser, Infrastruktur und Kultureinrichtungen,
  • den feigen Einsatz von Fernwaffen gegen zivile Einrichtungen und Wohngebiete in der ge­samten Ukraine,
  • schwere Kriegsverbrechen, Mißhandlung von Zivilbevölkerung und Kriegsgefangenen und Plünderungen in den besetzten Gebieten.

Politisch und wirtschaftlich spüren wir in Deutschland ebenfalls die Auswirkungen der russi­schen Gewalt in der Ukraine. Die Menschen in dem angegriffen Land sind dagegen mit dem Tode bedroht. Nach dem Überfall der russischen Truppen brennt die Ukraine. Men­schen werden umgebracht, verletzt und in die Flucht getrieben, alte Städte fallen in Schutt und Asche. Das kön­nen wir nicht än­dern, aber wir können den Men­schen in und aus der Ukraine hel­fen. Viele Menschen, besonders Frauen und Kinder sind vor dem Krieg geflüchtet. In der Stadt Meißen sind derzeit ca. 500 Ukrainerinnen und Ukrainer, meist Frauen und Kinder zu Gast. Las­sen Sie uns gemeinsam zeigen, wie stark und solidarisch unsere deutsche Zivilgesellschaft trotz der Auswirkungen des russischen Großmachtstrebens ist. Unterstützen Sie die „Ukraine-Hilfe“!

So können Sie helfen

piktogramm-haus

Etwas abgeben

Ukrainische Gäste brauchen eine Wohnung und eine Grundausstattung dafür. Wenn Sie eine Wohnung vermieten wollen oder Einrichtungsgegenstände bereitstellen können, melden Sie sich bei uns! Geldspenden ermöglichen es, auch Hilfsgüter in die Ukraine zu bringen. Helfen Sie …

  • durch Bereitstellung von Mietwohnungen
  • auch 1- und 2-Zimmerwohnungen sind willkommen,
  • die Miete wird im Rahmen der Bestimmungen vom Jobcenter zugewendet,
  • der Verein kümmert sich um die Grundausstattung
  • indem Sie Einrichtungsgegenstände für Wohnungen anbieten (Möbel, Küchengeräte, Geschirr …),
  • durch eine Geldspende.
piktogramm-transport

Hilfstransporte

Nahezu wöchentlich bringen wir Hilfsgüter in die Ukraine. Ehrenamtliche Helfer bereiten den Transport vor, ehrenamtliche Fahrer bringen die Hilfsgüter mit Vereinsfahrzeugen zur Übergabe an die ukrainische Grenze. Helfen Sie den Menschen in der Ukraine …

  • durch die Mitarbeit bei der Beschaffung von Hilfsgütern,
  • durch die Vorbereitung von Transporten an die ukrainische Grenze,
  • als Helfer beim Verpacken von Hilfsgütern und der Beladung,
  • als Fahrer für einen Hilfsgütertransport an die ukrainische Grenze.
piktogramm-wohnungseinrichtung

Wohnungen

Bisher konnten wir ca. 100 ukrainischen Gästen, vielen Müttern mit Kindern, den Bezug einfach ausgestatteter kleiner Wohnungen ermöglichen. Im Gegensatz zu Gemeinschaftsunterkünften schafft das von Anfang an Sicherheit und stärkt die Integrationsperspektive. Helfen Sie mit …

  • indem Sie Wohnungen zur Vermietung anbieten,
  • bei der Koordination von Wohnungssuchenden und Wohnungsangeboten,
  • bei der Beschaffung von Wohnungsausstattungen,
  • bei Möbelabholungen (Transport) zur Ausstattung von Wohnungen,
  • beim Aufbau von Möbeln in vorzubereitenden Wohnungen.
piktogramm-betreuung

Betreuung der ukrainischen Gäste

Es ist nicht leicht, mit schlimmen Erlebnissen, in einem fremden Land mit fremder Schrift, ohne Sprachkenntnisse und getrennt von Partnern, Freunden und Verwandten zurechtzukommen. Alles wird leichter, wenn man Kontakt aufnehmen kann und nicht mehr allein ist. Dabei können Sie helfen:

  • Werden Sie Pate! Als Pate für einen ukrainischen Gast oder eine Familie helfen Sie bei der Wohnungsübernahme, der Wohnungseinrichtung und der Orientierung in unserer Stadt. Und vielleicht gewinnen Sie neue Freunde.
  • Als Helfer koordinieren Sie die bereitstehenden Paten und die ukrainischen Gäste, damit möglichst alles zusammenpaßt.
  • Als Begleiter und Berater stehen Sie ukrainischen Gästen bei Behördengängen, in Schul- und Arztangelegenheiten zur Seite.
  • Sie machen Begegnungs- und Integrationsangebote für ukrainische Gäste im Stadtteiltreff „Kreuzpunkt“ im Triebischtal.

Kontakt für Spenden, Wohnungsangebote, Mithilfe

Eingang Gebäude der Lebensfahrten e. V. in Meißen

Lebensfahrten e.V.
Bahnhofstraße 2
01662 Meißen

E-Mail:
Telefon (neu): 03521-72806700

Spendenkonto

IBAN: DE21 8707 0024 0699 5906 00
BIC (SWIFT): DEUTDEDBCHE
Bank: Deutsche Bank 24
Verwendungszweck: Ukraine-Hilfe

Geldspenden verwenden wir vollständig für die Unterstützung der Ukraine, den Aufwand der Hilfstransporte und die Aufnahme von ukrainischen Gästen.

Desinformation erkennen

Aris Messinis, Agence France-Presse, Alles verloren. Yevghen Zbormyrsky wischte sich am Freitag seine Tränen weg, als sein ausgebombtes Haus in Irpen bei Kiew hinter ihm in Flammen aufging.
So sehen die von Russland besetzten Gebiete aus: Ein Wohnhaus in der größtenteils zerstörten Hafenstadt Mariupol. (Foto: Vladimir Gerdo/Imago)

Neben der Gewaltanwendung auf dem Gebiet der Ukraine führt die russische Diktatur einen gezielten, von Desinformation und Lügen geprägten Propagandakrieg in der freien Welt. Lei­der lassen sich davon immer wieder Menschen beeindrucken. Festzuhalten ist:

  • Der Überfall auf den völkerrechtlich anerkannten Staat Ukraine ist ein schwerer Verstoß ge­gen das Gewaltverbot der UN-Charta und ein Bruch von Vereinbarungen zwischen Rußland, der Ukraine und weiteren Staaten. Rußland tritt offensichtlich das internationale Recht mit Füßen und setzt an dessen Stelle das Recht des vermeintlich stärkeren.
  • Weder wurde Rußland zuvor bedroht noch angegriffen. Es gab auch keine Vereinbarun­gen zu NATO-Mitgliedschaften oder Stationierungen, auf die sich Rußland zur Rechtferti­gung seiner Gewalttat berufen könnte. Es gibt schlicht keine Rechtfertigung für den Über­fall auf das Nachbarland.
  • Rußland hat keinen exklusiven Anspruch darauf, daß seine Sicherheitsinteressen zu La­sten der Nachbarländer vorrangig zu beachten sind. Jedes Volk und jeder Staat entscheidet selbst, mit wem er verbündet sein will.
  • Die Ukraine ist kein „Nazi-Staat“, dessen Führung einen Teil Rußlands besetzt hält, für den die russische Führung das Territorium der Ukraine hält. Vielmehr wurden der ukrainische Präsident und das Parlament frei gewählt. In Rußland wird dagegen die Opposition unterdrückt. An die Stelle der freien Meinungsäußerung sind staatlich gelenkte Medien getreten und Wahlen werden in Rußland durch die Verhaftung von Gegenkandidaten zur Farce. Rußland weist bereits meh­rere Merkmale eines faschistischen Systems auf.
  • Die russische Kriegsführung verstößt gegen die kriegsvölkerrechtlichen Regeln und ist durch äußersten Terror gegen die Bevölkerung, die angeblich „befreit“ werden soll, ge­kennzeichnet. Die russische Führung bezeichnet den von ihr angezettelten Vernichtungs­krieg irreführend als „Spezialoperation“, um die eigene Bevölkerung zu beruhigen, wäh­rend täglich Menschen in der Ukraine umgebracht werden.

Das russische Regime muß die völkerrechtswidrige Gewaltanwendung in der Ukraine umgehend beenden und die Voraussetzungen für eine friedliche Beilegung des von ihm selbst heraufbeschworenen Konflikts schaffen.

Start Konvoi

Wir kooperieren mit allen Helfern!